Flammhemmende vs. feuerfeste Stoffe: Was ist der Unterschied?
"Feuerfest" bedeutet, dass es überhaupt nicht brennt, während "flammhemmend" Flammen verlangsamt – sind Ihre Sicherheitsausrüstungsentscheidungen richtig?
Obwohl die Begriffe ähnlich klingen, dienen flammhemmende (FR) Stoffe und feuerfeste Stoffe unterschiedlichen Zwecken:
Flammhemmender Stoff:
Verzögert die Verbrennung, erlischt aber nicht von selbst.
Brennt weiter, wenn er lange genug Flammen ausgesetzt ist, und verkohlt schließlich.
Feuerfester Stoff:
Hält hohen Temperaturen stand, ohne sich zu entzünden.
Verhindert die Ausbreitung von Flammen auf brennbare Materialien und unterdrückt so effektiv Brände.
Silikonbeschichtetes Glasfasergewebe ist ein Hochleistungs-Verbundwerkstoff:
Basis: Hochfeste, hitzebeständige Glasfaser.
Beschichtung: Silikonkautschuk (durch Kalandrieren oder Tauchen), gehärtet unter Hochtemperaturvulkanisation.
Wichtige Eigenschaften:
Langzeit-Hitzebeständigkeit: 250 °C (kurzfristig: 280 °C).
Flammhemmende, raucharme und umweltfreundliche Formulierung.
Wie wählt man aus?
Für maximale Sicherheit (z. B. industrielle Brandbekämpfung) verwenden Sie feuerfesten Stoff.
Für Verbrennungsschutz (z. B. Arbeitskleidung) kann flammhemmender Stoff ausreichen.
"Feuerfest" (gängiger Industriebegriff) ist technisch nicht brennbar.
"Flammhemmend" entspricht den ASTM/EN-Standards für selbstverlöschende Materialien.
Zusätzliche technische Klarheit: Gibt explizit das Verkohlungsverhalten des Stoffes an (entscheidend für Sicherheitsbewertungen).

